Skip to main content

Türsensoren – Hintergründe und Fakten

Viele Einbrecher nutzen einfach die Tür. Besonders bei Tag ist es unauffälliger einige Minuten vor einer Tür zu verweilen also vor einem Fenster. Türsensoren sind daher ein unverzichtbarer Einbruchschutz.

Typische Methoden Türen zu öffnen

Die Einbrecher bevorzugen ein simples Vorgehen mit unverdächtigen Werkzeugen. Oft ist ihnen nichts nachzuweisen, selbst wenn sie bei einem Einbruchversuch ertappt werden. Die Favoriten sind:

  1. Den Schnapper von unverschlossene Türen mittels Kreditkarte wegdrücken
  2. Mit einem Schraubenzieher die Tür aufhebeln.
  3. Einen Glaseinsatz zerbrechen, um die Tür über den Griff von Innen zu öffnen.
  4. Einen Draht durch den Türspion führen, um den Türgriff zu bedienen.

Seltener wenden Eindringlinge größere Gewalt an. Da Einschlagen der Tür mit einem großen Hammer und auch das Entfernen größerer Glaseinsätze, um durchzusteigen, ist aufwendig und verursacht Lärm.

Ein Türsensor, der nach dem gleichen Prinzip arbeitet wie ein Fensterkontakt, reicht daher meist aus. Gigaset und innogy bieten entsprechende Türsensoren an, die sich in die Heimautomatisierung problemlos einbinden lassen.

So funktionieren Türsensoren

Die meisten Sensoren sind Öffnungsmelder. Am Rahmen der Tür befindet sich ein Reedkontakt. Diese Schalter sind kleine Glasröhrchen in denen zwei Kontakte eingeschmolzen sind. Die berühren sich, wenn sich ein Magnet neben dem Kontakt befindet. Ein solcher Magnet ist im Türblatt eingebaut. Wenn Sie die Tür schließen, entsteht ein durch den Reedschalter geschlossener Stromkreis. Beim öffnen der Tür wird der Stromfluss unterbrochen.

Hinweis: Die erwähnten beliebten Einbruchmethoden führen immer dazu, dass ein Türsensor dieser Bauart auslöst.

Weniger gebräuchlich sind Glasbruchmelder an Türscheiben oder Vibrationsüberwacher, die das Einschlagen von Türen bemerken. Solche Systeme sind nur in Ausnahmefällen sinnvoll, beispielsweise bei Häusern die abseits stehen. Den Lärm, den die Gewalteinwirkung verursacht hört niemand. Die Basisstation der Heimautomation benachrichtigt per SMS den Eigentümer des Hauses, der über eine Überwachungskamera sieht was geschieht und die Polizei benachrichtigt.

info-Smarthome Hersteller

Tipp:

Falls Sie Angst vor nächtlichen Überfällen haben, entscheiden Sie sich für eine einfach Zusatzsicherung. Klemmen Sie von Innen einen Keil hinter die Tür, der eine Alarmsirene enthält oder einen Sensor, den Sie in die Smart Home Anlage einbinden

 

Vorteile von Öffnungsmeldern

Da die Türsensoren jedes Öffnung der Tür registrieren, bieten Sie einen umfassenden Schutz.

Typische Beispiele wie die Sensoren Ihr Eigentum vor Schaden bewahren:

Beispiel 1:

Sie aktivieren ständig eine Benachrichtigung auf Ihr Smartphone, wenn sich die Tür öffnet und schalten eventuell eine Überwachungskamera zu. Sie verzichten aber auf einen Alarmton. Diese Schaltung ist optimal, wenn Sie im Haus oder im Garten sind und die Tür nicht abschließen wollen. Sie müssen lediglich Ihr Handy dabei haben, um zu erfahren ob jemand in das Haus eindringt.

Beispiel 2:

Sie sind unterwegs und Ihnen kommt ein Schlüssel abhanden. Es ist möglich, dass ein Unbefugter mit dem Schlüssel in Ihr Haus eindringt. Der Türsensor sollte, wenn niemand im Haus ist, immer eine Alarmsirene auslösen und Sie auf dem Smartphone benachrichtigen. Da es bei Öffnungsmeldern egal ist, ob die Tür mit einem Schlüssel geöffnet wird, können Sie sichern sein, dass ein Einbrecher einen Alarm auslöst.

Beispiel 3:

Es gibt keine Schlüssel, weil Sie ein Keylesssystem nutzen. Keyless heißt, dass entweder ein Funksignal eines Handsenders oder eine Tastenkombination die Tür öffnet. Die Eingabe des PINs kann beobachtet werden und die Signale lassen sich auf einen Tonträger speichern. Das Schloss ist zwar nicht sicher, aber der Türkontakt warnt, wenn jemand eindringt.

Mit einem Türsensor können Sie Ihre smarte Haustechnik einfach aufrüsten. Die meisten Hersteller haben Erweiterungspakete mit Fenster- und Türsensoren im Sortiment. Das Nachrüsten ist einfach und schnell erledigt.