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Qivicon – die Zukunft der Hauautomation

Die Liste der Anbieter von Basisstationen, Geräten und Software, die zur smarten Haussteuerung gehören ist lang. Zunächst haben die Hersteller wenig darauf geachtet, dass Komponenten anderer Anbieter sich in die Anlagen einbinden lassen. Es zeigte sich aber schnell, dass es weder für die Hersteller noch für die Verbraucher sinnvoll ist, wenn jede Firma versucht ein komplettes SmartHome System auf dem Markt anzubieten.

info-Smarthome HerstellerSeit 2011 haben sich verschiedene Hersteller zur Zusammenarbeit entschlossen. Bereits seit Herbst 2013 ist die Plattform in Deutschland aktiv. Genau betrachtet ist Qivicon einen HomeBase die Sie über Apps bedienen. Diese Basis verarbeitet Daten von Bewegungsmeldern, Rauch-/Gasmeldern, Wasserdetektoren sowie Tür-/Fensterkontakten, Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren verschiedener Hersteller. Sie agiert mit drahtlosen Adaptern für Steckdosen, Funkschaltern, Thermostaten, Kameras und sogar Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Trockner und Kaffeemaschinen.

 

Partner der Plattform

Federführend ist die Telekom, die eine HomeBase anbietet und auch für das Leitungsnetz zuständig ist. Im Juni 2017 sind bereit 43 Unternehmen an der Platform beteiligt. Dazu gehören Energieanbieter wie EnBW, RheinEnergie, die Stadtwerke Karlsruhe und Vattenfall. Auch Anbieter von Geräten sind mit dabei. Die Bandbreite ist erstaunliche, sowohl Miele (Haushaltsgeräte wie Backöfen und Waschmaschinen), Philipps (Lampen), Osram (Lampen) als auch Heizungsbauer wie Junkers bieten Geräte an, die sich über die Plattform steuern lassen.

So funktioniert Qivicon

 

Herzstück der SmartHome Steuerung ist die HomeBase Steuerung, die von verschiedenen Partnern angeboten wird. Das Gerät kostet je nach Anbieter zwischen 60 und 100 Euro. Sie lässt sich mit jedem Router mit dem Internet verbinden. Sie sind also nicht auf einen bestimmten Netzbetreiber angewiesen. Je nach Bauart kann die Basis auch via Stick über Funk in das Netz.

Die Hersteller der Geräte entwickeln jeweils eine zugehörige App, die es ermöglicht das Gerät in das Netzwerk einzubinden. Wenn Sie beispielsweise einen Heizkörperthermostat erwerben, der Qivicon unterstützt, können Sie sicher sein, dass Sie ihn in das System einbinden können. Die Geräte können auch verschiedene Funkstandards nutzen.

info-Smarthome HerstellerBeispiel:

Sie haben einen Rauchmelder von Bitron mit Sirenenfunktion, der auch bei anderen Gefahren warnt und Fensterkontakte von eQ3. Dank Qivicon, können die den Rauchmelder als Sirene verwenden, die Ihnen das Öffnen des Fensters anzeigt.

 

Natürlich haben die Hersteller noch nicht das gesamte Sortiment auf Qivicon ausgelegt. Besonders bei Restposten müssen Sie immer damit rechnen, dass die Produkte den Standard nicht unterstützen.

Tipp:

Achten Sie bei jedem Kauf darauf, dass das Gerät sich für Qivicon eignet. So haben Sie die Sicherheit, dass es sich langfristig für den Einsatz in modernen SmartHome Steuerungen eignet.