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Kosten für ein komplettes SmartHome System – damit müssen Sie rechnen

smarthome Alarmsysteme

Wie viel die Hausautomatisierung kostet hängt natürlich davon ab, was Sie persönlich unter einem kompletten System verstehen. Einige Komponenten der Gebäudeautomation sind sehr wichtig und sollten nie fehlen. Andere sind angenehm, gehen aber ein wenig in Richtung Luxus.

Von diesen Faktoren hängen die Kosten ab

Zunächst ist die Grundausstattung des Hauses von Bedeutung. Eine gute Heizungssteuerung und Rollläden mit Motor sowie moderne Fenster mit Pilzkopfverriegelungen erfordern geringere Investitionen in die Hausautomatisierung. Das Nachrüsten wird teurer wenn Sie ein altes Gebäude auf den neusten Stand der Gebäudeautomatisierung bringen wollen.

Funklösungen sind in der Regel günstiger als Systeme, die über Kabel kommunizieren. Wenn Sie einen Neubau planen ist dies allerdings meist anders. Die Kosten für zusätzliche Leitungen sind eher gering.

info-Smarthome Hersteller

 

Den größten Einfluss auf den Preis hat der gewünschte Umfang der Haussteuerung. Sollen auch Geräte im Haushalt, wie der Kühlschrank eingebunden werden? Wünschen Sie im Obergeschoss den gleichen Einbruchschutz, wie im Untergeschoss? Genügt Energiesparen oder  oder soll es ein kompletter Energiemanager sein?

Definition: Was ist ein komplettes SmartHome System

Sie werden nirgendwo einen verbindliche allgemein gültige Definition finden. Sie müssen selbst entscheiden, was für Sie Komplett ist. In der Tabelle finden Sie die üblichen Optionen, die Ihnen die Hausautomation bietet. Für die bessere Übersicht sind die Sensoren und deren Funktion sowie der Nutzen zusammengestellt

 

Sensor Funktion Nutzen Steuerung von
Bewegungsmelder Erkennt Bewegungen
  • Licht bei Bedarf Energieersparnis
  • Einbruchsicherheit
Lichtanlagen

Alarmsirenen

Überwachungskameras

Fensterkontakte Erkennt Öffnen eines Fensters
  • Reguliert Heizung beim Lüften Energieersparnis
  • Senkt bei geöffnetem Fenster den Rollladen bei Regen verhindert Schäden durch Regenwasser
  • Hält den Rollladen geöffneten Terrassentüren offen verhindert aussperren
  • Einbruchsicherheit
Heizkörperthermostate

Rollläden

Alarmsirene

Gasmelder Erkennt Kohlenmonoxid oder Erdgas
  • Schütz vor Gasunfällen
Alarmsirene
Glasbruchmelder Erkennt brechende Glasscheiben
  • Einbruchsicherheit
Alarmsirene
Helligkeitsmesser Misst Lichtverhältnisse
  • Licht bei Bedarf Energieersparnis
Lichtanlagen
Hygrometer Erkennt zu Hohe Luftfeuchtigkeit im Raum
  • Verhindert Schimmel
Fensteröffner

Lüftungsanlagen

Rauchmelder Erkennt Partikel in der Raumluft
  • Verhindert Brände
Alarmsirene
Raumtemperatursensoren Kontrollieren die Raumtemperatur
  • Regulieren die Heizung
  • Beschatten den Raum
Heizkörperthermostate

Heizungssteuerung

Rollladensteuerung

Türkontakte Erkennen Öffnen der Tür
  • Einbruchsicherheit
Alarmsirene
Griffsicherungen Erkennen die Position von Fenstergriffen
  • Erinnern an das Verriegeln
  • Einbruchsicherheit
Signal an das Smartphone
Wassermelder Erkennen Wasseraustritt aus Geräten beziehungsweise eindringendes Regenwasser
  • Verhindert Wasserschäden
Alarmsirene
Wetterdaten Erkennen Regen, Hagel und Sturm
  • Erinnern an geöffnete Fenster
  • Fahren Markisen ein
  • Senken Rollläden
Signal an Smartphone

Rollladen- und Markisensteuerung

 

Bestimmen Sie selbst, welche Sensoren und Aktoren zu Ihrem SmartHome System gehören sollen. Davon hängen die Kosten für das komplette System ab.

Was Sie bei den Kosten für ein komplettes System beachten sollten

Sie müssen  in der Regel nicht nicht sofort mit eine großen Investition einsteigen. Außerdem bekommen Sie unter Umständen Fördermittel oder können die Anfangsinvestition strecken.

Günstige Pakete für Einsteiger erleichtern den Start

RWE (innogy), HomeMatic, Telekom Magenta SmartHome und viele andere Hersteller bieten unterschiedliche Pakete für Einsteiger an. So können Sie entscheiden, mit welchen Funktionen Sie in die Hausautomatisierung starten wollen. Die Pakete enthalten in der Regel Steckdosen, über die Sie Geräte Ihrer Wahl in das System einbinden können.

Das Projekt schöner Wohnen mit Smart Home muss nicht teuer sein. Eine Basisstation, die als Gehirn der Anlage dient, zwei Fensterkontakte und ein Rauchmelder kosten meist nur 150 bis 250 Euro. Der Rauchmelder ist gleichzeitig Alarmsirene, die einen Einbruch meldet. Ähnliche Kosten verursachen Starter Sets für das Energiesparen, die aus 2 Heizkörperthermostaten sowie Basis bestehen.

Für 200 bis 400 Euro können Sie einen brauchbaren Einbruchschutz erstehen. Er hat aber als Sensor lediglich einen Bewegungsmelder zu bieten.

Die Kosten für ein komplettes SmartHome System auffangen

Eine Haussteuerung, die alle in der Tabelle genannten Bereiche abdeckt, kostet mehrere Tausend Euro. Dafür sind alle Fenster und Türen gesichert und Sie brauchen lediglich Taster um einige Lichtquellen anzustellen. Die Grundbeleuchtung jeden Raumes wird von der Automatisierung übernommen.

Energiesparen schont auch die Ressourcen

Energiesparen = Ressourcen schonen und Geld sparen

  • Die hohen Kosten sollten Sie nicht schrecken, denn Sie haben verschiedene Optionen. Eine gute Lösung ist, mit einem Paket für Einsteiger zu beginnen und nach und nach weiter aufzurüsten. Die meisten Anlagen sind kompatibel oder lassen sich über systemübergreifende Plattformen steuern. Bei dieser Lösung entscheiden Sie individuell, wie und wann Sie die Gebäudeautomation ausbauen.
  • Wenn Sie ein Projekt wie altersgerechter Umbau in Angriff nehmen, können Sie Fördermittel der KfW bekommen. In diesen Fällen ist es besser, wenn Sie die Hausautomation komplett planen. Auch für ein Projekt, das beim Energiesparen hilft sind Fördermittel möglich.
  • Bedenken Sie, dass sich die Haussteuerung durch das Einsparen von Strom und Brennstoff meist in wenigen Jahren Amortisiert.

Die Gesamtkosten im Auge behalten

Ein Teil der smarten Hausteuerung erfordert Speicherplatz in einer Cloud oder besondere Dienste, wie den SMS-Service. Telekom Magenta SmartHome und andere Anbieter stellen Ihnen die Geräte zu einem günstigen Preis zur Verfügung. Im Gegenzug müssen Sie einen Vertrag über die Dienste abschließen. Das senkt die Kosten, die Sie einmalig zu zahlen haben erheblich, dafür fallen künftig monatliche Gebühren an.

Rechnen Sie genau, was für Sie günstiger ist. Beachten Sie dabei auch die Kündigungsfrist und ob der Vertrag jederzeit kündbar ist. Die angebotenen Dienste sind nicht für jeden von Interesse. Vielfach genügt es, wenn Sie Live das Geschehen im Haus überwachen können. Aufzeichnungen müssen nicht sein.